Das Ende der Zukunft, wie ich sie kannte

14+

Jugendstück von Annette Müller

Das Stück muss aus Krankheitsgründen leider entfallen.

Die Welt ist aus den Fugen. Was ein Prinz vor langer Zeit bereits festgestellt hat, gilt heute als Status Quo. Ist unsere eigene Gegenwart eine Blase, die im Begriff ist, zu platzen? Was wird mit der Menschheit passieren? Wo kommen wir her, wo gehen wir hin? Haben wir noch genug Hoffnung oder ist der Zug schon abgefahren? Alle diese Fragen verschwimmen zu einem Sumpf aus Angst. Aber ist die Zukunft wirklich heute unsicherer als früher? Wann war die Zukunft jemals sicher?

Ein junges Liebespaar träumt von einer besseren Welt. Ein Mann und sein Sohn durchwandern eine apokalyptische Landschaft. Adam und Eva haben vom Baum der Erkenntnis gekostet. Alle Fluchtwege scheinen versperrt. Ein Kinderchor singt. Und das einzige, was uns bleibt, ist die Liebe.
Mit der Stückentwicklung »Das Ende der Zukunft, wie ich sie kannte« nähert sich das Junge Theater Marburg den großen Themen der Menschheit. Eine Sinnsuche auf der Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Figuren, die uns begegnen, erscheinen uns bekannt. Sind wir es selbst oder ist es unser kollektives Gedächtnis? Die Jugend ist die Generation, die immer eine Zukunft hat. Wir alle haben eine Vergangenheit. Welche Werte müssen wir uns erhalten? Womit muss endlich Schluss sein? Und was sehen wir am Horizont?
Wir versuchen für unser junges Publikum Bilder zu finden, die Gefühle thematisieren. Gefühle, die manchmal schwer zu definieren sind. Denn der Mensch fühlt. Er liebt. Er hat Mitleid. Er fürchtet sich. Er ist glücklich oder unglücklich. Und glücklicherweise gibt er die Hoffnung nicht auf.

Theaterpädagogische Angebote


Premiere 11.03.2018

Regie

Annette Müller


Ausstattung

Oliver Kostecka


Dramaturgie

Franz Burkhard



Besetzung

Johannes Eimermacher (a.G.), Jürgen Helmut Keuchel, Kristin Scheinhütte (a.G.), Thomas Huth


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