Der Geizige

Der Geizige

Komödie von Molière (1622–1673)

Durch Spekulationen und Wucherkredite hat es der Geizkragen Harpagon zu einem beträchtlichen Vermögen gebracht. Nur wohin mit dem ganzen Reichtum – hat es doch jeder darauf abgesehen.
Denn ein Glaubenskrieg tobt in Europa: Sollen wir sparen oder die Kohle ganz nach unseren Gelüsten raushauen? Die Trennlinie zwischen Lebenslust und Askese verläuft entlang Länder- wie Generationsgrenzen. Unter dem frischen, originellen Zugriff von Marc Becker wird Molières „Der Geizige“ zur rasanten Komödie um Gier, Geiz und Narzissmus. Was soll „Verteilungsgerechtigkeit“ schon heißen? Die fetten Jahre sind scheinbar vorbei und Harpagon ist sich sicher: Nichtmal den eigenen Kindern kann er trauen.

Marc Becker hat die alte Komödie ordentlich gegen gegen den Strich gebürstet. Wer sich darauf einlässt, wird sich köstlich amüsieren – so wie das Premierenpublikum, das Ensemble und Regieteam mit stürmischem Applaus feierte.
Oberhessische Presse, 15.12.2014



“Ach verdammt, alles hin. Alles Geld, alles Angst, alles hin, hin, hin.
Ohne Geld keine Angst, alles hin, hin, hin.
Ohne Angst kein Geld, alles hin, hin, hin.
Kein Geld ohne Angst.”
Ja, Panik, “Alles hin, hin, hin”


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Premiere 13.12.2014

Regie

Marc Becker


Bühne

Harm Naaijer


Kostüme

Alin Pilan


Dramaturgie

Simon Meienreis


Regieassistenz

Magz Barrawasser



Besetzung

Insa Jebens, Jürgen Helmut Keuchel, Alexander Peiler a.G., Roman Pertl, Christine Reinhardt, Victoria Schmidt, Daniel Sempf, Tobias M. Walter a.G., Bernd Kruse (Soufflage)


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