Leben des Galilei

Leben des Galilei

von Bertolt Brecht (1898-1956)
Musik von Hanns Eisler (1898-1962)

Einige jubeln, viele haben Angst: denn die Zeiten ändern sich. Wo gestern noch fester Boden war, Halt und Permanenz, da ist heute alles in Aufruhr und Bewegung. Perspektiven verschieben sich. Neues wird denkbar – und damit auch: neue Ordnungen der Macht. Schuld daran ist einer, der es gar nicht sein will. Denn Galileo Galilei, dessen Beobachtungen das alte Bild des Universums widerlegen und dessen Denken der Wissenschaft neue Bahnen bricht, sieht sich selbst nur als einen Mathematiker, den die Folgen seiner Forschung nichts angehen. Kann die Kenntnis der Natur der Dinge zu einer Quelle des Glücks werden ohne die Kenntnis der Natur des Menschen?
Stephan Suschke macht aus Brechts Wissenschaftsdrama im historischen Fürstensaal eine konzentrierte, intensive Untersuchung Untersuchung der Frage nach dem Zusammenhang von Wissen, Macht und Verantwortung.





„Fear is your, fear is your, fear is your only god.“
Rage Against the Machine, „Vietnow“




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Premiere 01.11.2014

Regie

Stephan Suschke


Ausstattung

Stephan Suschke


Musik

Michael Lohmann


Dramaturgie

Alexander Leiffheidt/Matthias Mohr



Besetzung

Daniel Sempf, Julia Glasewald, Jürgen Helmut Keuchel, Lisa-Marie Gerl, Michael Köckritz a.G., Roman Pertl, Sebastian Muskalla a.G., Stefan Piskorz, Thomas Huth, Tobias M. Walter a.G.


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