Ein Volksfeind

Ein Volksfeind

von Henrik Ibsen (1828–1906)

Es ist doch eine herrliche Zeit, in der wir leben! Der Arzt Thomas Stockmann hat allen Grund, mit der Welt zufrieden zu sein. Zusammen mit seinem Bruder Peter hat er einen Kurbetrieb aufgebaut, der seiner Heimatstadt Geld und Ansehen verschaffen soll. Doktor Stockmann ist, so verkündet der Redakteur Hovstadt, ein Volksfreund! Doch zu früh gejubelt. Denn der ›Volksfreund‹ macht eine folgenschwere Entdeckung: Die Quelle des neuen Wohlstands, das Wasser des Kurbades, ist von Industriegiften belastet. Sein Bruder will das Problem in aller Stille beseitigen, um den Aufschwung nicht zu gefährden. Thomas lässt sich dagegen von Hovstadt überzeugen, an die Öffentlichkeit zu treten. So steht das Wohl der Stadt gegen das Wohl der Kranken. Der ›Volksfreund‹ nimmt den Kampf auf. Und muss bald erfahren, wie schnell aus Freunden Feinde werden.
Regisseurin Amina Gusner stellt sich dem Marburger Publikum mit einer sinnlichen, bilderstarken Inszenierung vor, die Ibsens Kleinstadtdrama als Modellfall moderner Angstpolitik versteht.





„Lies,
your lies.
Nothing left inside.
I built it up.
I broke it down.
Nothing left inside.„
Black Flag, „Nothing Left Inside“




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Premiere 21.02.2015

Regie

Amina Gusner


Bühne

Johannes Zacher


Kostüme

Inken Gusner


Dramaturgie

Alexander Leiffheidt



Besetzung

Daniel Sempf, Julia Glasewald, Jürgen Helmut Keuchel, Leonie Rainer a. G., Maximilian Heckmann, Stefan Piskorz, Thomas Huth, Tobias M. Walter a. G.


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