Robin Hood - Ein Fest für die Gerechtigkeit

Open-Air-Spektakel auf dem Marktplatz

Im Theatersommer 2018, nicht nur Finale der Spielzeit, sondern auch Schlussstein der Intendanz von Matthias Faltz, feiern wir auf dem Marktplatz vor dem historischen Rathaus mit unserem Publikum und unter Beteiligung des gesamten Ensembles ein Fest der besonderen Art. Das bunte Treiben eines geheimnisvollen Jahrmarkts mit Schaustellern, Gauklern, Verköstigung, Tanz und Gesang bildet die Kulisse für den Auftritt eines allseits bekannten und doch vollkommen rätselhaften Mannes samt Gefährten: Robin Hood.

Doch wer ist Robin Hood? Seit dem Spätmittelalter ranken sich Legenden um ihn. Diese erzählen von einem Rebellen, der sich mit einigen Gefährten von der Gesellschaft abgewandt, im Wald ein Zuhause gefunden hat und den tyrannischen Gesetzen der Obrigkeit trotzt. Denn der König ist außer Landes und der Sheriff beutet in seinem Namen die Bevölkerung aus, um sich selbst zu bereichern. Ein begnadeter Schütze soll er sein, dieser Robin Hood, der Pfeil und Bogen stets bei sich trägt und sein Gesicht bisweilen unter einer charakteristischen Kapuze verbirgt – daher auch sein Nachname Hood: das englische Wort für Kapuze. Ist er schlichtweg ein verwegener Bandit oder tatsächlich doch ein edler Rächer der Enterbten, Beschützer von Witwen und Waisen, der mit großer Geschicklichkeit Geld von den Reichen stiehlt, um es den Armen zu geben? Dem Sheriff ist er jedenfalls seit langer Zeit ein Dorn im Auge. Er will Robin Hood dingfest machen und seine Freunde Little John, Will Scarlet und Bruder Tuck am besten gleich dazu. Grund hierfür gibt nicht zuletzt auch die schöne Maid Marian.
Der Sheriff will sie für sich gewinnen, doch die romantische Liebe zwischen ihr und Robin ist bereits entfacht. Wer auch immer er ist und wo er sich befinden mag: Robin Hood erzählt uns vom Kampf für soziale Gerechtigkeit. Er und seine Freunde zeigen uns, dass man gemeinsam stärker ist, als allein – und dass der Reichtum weniger und die Armut vieler Menschen nicht schicksalsgegeben sind, sondern sich hinter den Strukturen der Ungleichheit reale Personen in Machtpositionen verbergen, denen das Handwerk gelegt werden kann.


Premiere 25.05.2018

nächste Termine
25.05.2018, 21.00 Uhr



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